68. Beitrag

Diese Woche war tatsächlich eine schöne und spannungsarme Woche:-). Ich bin mir nun auch sicher, das Gröbste überstanden zu haben und nun mit neuer Kraft nach vorne zu schauen:-).

Mittwoch hatte ich ja bereits wieder Lust, etwas zu unternehmen und am Leben teilzunehmen, was ich auch umgesetzt habe. Mit dem Besuch in der Stadtbibliothek und einem kleinen Bummel über den Weihnachtsmarkt. Das gute Gefühl hielt dann tatsächlich noch den ganzen Mittwoch an und setzte sich Donnerstag fort:-). Am Donnerstag habe ich mich ein ganzes Stück weit leichter gefühlt! So eine Erschöpfungsdepression, die mich immer mal wieder befällt, hat die Eigenschaft, meinen Körper nach vorn zu ziehen; grade und aufrecht gehen fällt dann extrem schwer… Überhaupt erst zum Gehen zu kommen ist schon eine riesige Herausforderung… Wenn der Antrieb und die Kraft fehlen…

Und trotzdem hat mir unter anderem auch das täglich Aufstehen dabei geholfen, wieder in Gang zu kommen; die letzten Wochen zu schaffen und zumindest halbwegs am Leben teilzunehmen. Jetzt, wo ich wieder besser fühlen und spüren kann, merke ich auch, dass eine gewisse Tagesstruktur extrem hilfreich ist! Ebenso auch die täglichen Rituale, wie zum Beispiel das Lesen vor dem Schlafengehen, um auf natürlich Art und Weise runterzukommen, zu entspannen, den Tag langsam loszulassen, um schlafen zu können. Ich habe mich seit einer Woche auch ganz bewusst gegen mein Beruhigungsmittel entschieden. Das ist auch eine Sache, die mir dabei hilft, morgens besser in den Tag zu starten, da ich viel früher wach und zudem fitter bin. Seit einigen Tagen hat es sich auch eingependelt, dass ich nicht abends nicht mehr so lange wach liege sondern schneller einschlafe. Außerdem wache ich nicht mehr ganz so oft auf:-). Es scheint sich grade vieles auf normalem Wege wieder einzupendeln. Da gehört auch ganz viel Vertrauen in meinen Körper dazu! Und es lohnt sich, ihm zu vertrauen:-). Es lohnt sich ebenfalls, mir selber zu vertrauen:-). Darauf zu vertrauen, dass ich wieder auf den richtigen Weg zurückfinde. Darauf zu vertrauen, dass ich viel mehr kann als ich denke und mir zutraue. Darauf zu vertrauen, dass schon alles so werden wird, wie es kommen soll. Ob ich immer damit einverstanden bin, ist eine andere Sache.

Letztendlich hat so vieles mit den Themen Vertrauen, Annehmen, Akzeptieren und Verstehen zutun. Oft komme ich in Krisenzeiten davon weg; verlasse den Weg und falle oft in alte Verhaltensweisen zurück. Und manchmal ist es für eine gewisse Zeit auch absolut richtig und wichtig!! Das gilt es dann zu akzeptieren und anzunehmen! Und zum Glück hat jede Krise auch wieder ein Ende. Das war bisher immer so und wird auch in Zukunft sicherlich so bleiben! Allein diese Gewissheit hilft mir auch immer sehr durch eine Krise. Natürlich auch die Hoffnung. Auch wenn es in manchen Momenten wirkich schwer fällt, diese noch zu spüren…. Trotzdem spüre ich die Hoffnung. Sie ist wie eine kleine helle, warme Kerze in meinem Inneren. Sie brennt nach wie vor:-). Und langsam sehe ich auch wieder das Licht um mich herum; die Helligkeit, die Weihnachtsbeleuchtung… Das Licht, das von Innen und Außen scheint:-).

Dieses Licht erhellt und erleuchtet meinen Tag. Ganz egal, ob es draußen regnet, stürmt oder schneit, wie es zu dieser Jahreszeit nun mal normal ist. Ich lasse mich davon aber nicht unterkriegen sondern werde gleich sicherlich noch einen Herbstspaziergang im Wald machen. Und mich weiter am Licht erfreuen:-).

Bis bald, eure Nina

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